Das Berliner Lexikon der Alltagsgesten ist im Kontext eines interdisziplinären VW-Projektes zur
Erforschung der Möglichkeiten elektronischer Erkennung von Körpersprache – insbesondere von
Hand-Gesten – mittels Datenhandschuh an der TU Berlin entstanden. Dabei arbeiten Mikroelektroniker,
Kybernetiker und Kulturwissenschaftler zusammen.
Das Wörterbuch ist in gewisser Weise den international zahlreich bestehenden Wörterbüchern der
Gehörlosensprache verwandt, erfaßt es doch ein typologisch ähnliches Material.
Die Gesten (Beispiel: Faust zeigen, die Ärmel hochkrempeln usw.) werden nach Gestenfamilien
(Beispiel: Drohen). Die Familiennamen werden dann alphabetisch geordnet.