Das Althochdeutsche besitzt unter den altgermanischen Sprachen aufgrund seiner Überlieferung das
umfangreichste Vokabular, im Wortschatz spiegeln sich nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen
Lebens wider. Im Etymologischen Wörterbuch des Althochdeutschen (= EWA) wird dieser Wortbestand von
ca. 750 bis 1150 n. Chr. untersucht. Jedes in den literarischen Werken und im althochdeutschen
Glossen vorkommende althochdeutsche Wort einschließlich zugehöriger Ableitungen und Zusammensetzungen
wird dabei erfaßt und seine Herkunft erklärt. Präfixe und Suffixe werden gesondert verzeichnet und
behandelt. Ausgeschlossen sind lediglich Eigennamen und in lateinischen Quellen verstreute
althochdeutsche Wörter. Doch wird auf Namen verwiesen, wenn die aufgeführten Appellative zu Namen
oder deren Bestandteilen geworden sind.