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  Update: 24.10.2008
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Mittelelbisches Wörterbuch

Aufgabe des Mittelelbischen Wörterbuches (= MeWb) ist es, den Mundartwortschatz des nördlichen (niederdeutschen) und mittleren (mitteldeutschen) Teiles Sachsen-Anhalts semasiologisch und lautlich zu dokumentieren - vornehmlich im Hinblick auf seine sprachgeographische Struktur, wenn möglich auch im Hinblick auf seine soziologische Schichtung und auf seine stilistische Funktion. Das MeWb ist ein großlandschaftliches Mundartwörterbuch. Das Nebeneinander von niederdeutschen und mitteldeutschen Mundarten legt einen zweifachen Stichwortansatz nahe: Für die nur niederdeutsch belegten Wörter wird ein jeweils die in sich unterschiedlichen niederdeutschen Mundarten überwölbendes normalisiertes niederdeutsches Stichwort gewählt, das auf dem Mittelniederdeutschen basiert, für nur mitteldeutsch vertretenes Wortgut analog dazu dessen standardsprachliche Form oder, falls eine solche fehlt, eine nach lautgesetzlichen Kriterien vorgenommene Verhochdeutschung. Von stark abweichenden Nebenformen kann auf das Hauptlemma verwiesen werden. Wörter, die niederdeutsch und mitteldeutsch belegt sind, werden unter dem niederdeutschen Lemma abgehandelt, das hochdeutsche Lemma wird, dem niederdeutschen Grundcharakter des Wörterbuchgebietes entsprechend, als Verweislemma angeführt. Fachsprachliches Wortgut ist insbesondere aus der die Elborte prägenden Schifffahrt vertreten; Fremdwörter nur, soweit sie in der Mundart heimisch sind. Flurnamen werden berücksichtigt, wenn sie von landeskundlicher Bedeutung und sprachgeographischer Aussagekraft sind; restliche Namen (Ruf-, Ortsnamen) nur dann, wenn sie als Bestandteil von Redensarten, Reimen usw. auftreten. Die Gesamtanordnung der Stichwörter ist streng alphabetisch. Beispielsätze und Phraseologismen verdeutlichen nicht nur den Gebrauch des mundartlichen Wortgutes im Satzzusammenhang, sondern führen gleichzeitig auch in Lebenswelt und Denkweise der Mundartsprecher ein. Besonderer Wert wird auf das Einbeziehen volkskundlich relevanter Sachverhalte gelegt. Der semasiologischen Zielstellung tritt im Wörterbuch zusätzlich eine onomasiologische zur Seite, um über den Bestand an sinngleichen Wörtern zu informieren.
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