Das Schweizerische Idiotikon dokumentiert als Wörterbuch der Mundarten und
der historischen Sprache der deutschen Schweiz den gesamten Erb- und Lehnwortschatz
von acht Jahrhunderten in umfassender Weise. In der lexikographischen
Erschließung werden die Wörter in ihren etymologischen und wortbildungs-morphologischen
Zusammenhängen dargestellt und semantisch und nach lautlichen,
syntaktischen und phraseologischen Gesichtspunkten beschrieben. Als
größtes Regionalwörterbuch im deutschsprachigen Raum reiht es sich in den Kreis
der vielbändigen nationalen historischen Wörterbücher ein.
Wörterbuchtypus:
Allgemeinsprachliches semasiologisches Wörterbuch der Mundarten und der historischen
Sprache der deutschen Schweiz. Makrostrukturelle Anordnung der Stichwörter in sogenannten
‚Wortsippen‘ (unter etymologischen und lautlichen Aspekten zu ‚Wortfamilien‘ zusammengefassten
Einheiten), die ihrerseits zunächst nach dem Konsonantengerüst der Stammsilben, dann nach dem
Stammvokal (dem sogenannten SCHMELLERschen Sytem) alphabetisiert sind.